adsturbo.ai | Published 2026-10-19 | Updated 2026-10-19
Ein Google PMax Video Assets erstellen Tool hilft E-Commerce-Händlern dabei, aus Produktbildern, Referenzvideos und Verkaufsargumenten passende Videoanzeigen für Performance-Max-Kampagnen zu entwickeln. Entscheidend sind nicht nur gute Clips, sondern die richtige Kombination aus 16:9, 1:1 und 9:16, klarer Botschaft und einer skalierbaren Produktionsroutine.
Was sind Video-Assets für Google PMax?
PMax-Video-Assets sind kurze Werbevideos, die Google innerhalb einer Asset-Gruppe für verschiedene Ausspielungen verwendet. Für Performance Max kommen insbesondere horizontale Videos im Format 16:9, quadratische Videos im Format 1:1 und vertikale Videos im Format 9:16 infrage. Google nennt für diese Formate eine Mindestlänge von 10 Sekunden; empfohlen wird außerdem mindestens ein vertikales Video mit 10 bis 60 Sekunden Länge für YouTube Shorts. (support.google.com)
Wer kein eigenes Video hochlädt, kann von Google automatisch erzeugte Videos erhalten. Diese entstehen aus vorhandenen Bildern, Texten oder Merchant-Center-Produktdaten. Das spart Zeit, reduziert aber die Kontrolle über Einstieg, Produktdarstellung, Texteinblendungen und Call-to-Action. (support.google.com)
Für Shops ist deshalb ein eigener Video-Asset-Prozess sinnvoll: Die Botschaft wird zuerst festgelegt, anschließend wird sie gezielt für jedes Seitenverhältnis adaptiert.
Welche Anforderungen gelten für PMax-Videos?
Die wichtigsten technischen Anforderungen lassen sich schnell zusammenfassen:
| Format | Empfohlene Auflösung | Mindestlänge | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| 16:9 horizontal | 1920 × 1080 Pixel | 10 Sekunden | YouTube-In-Stream, breite Screens |
| 1:1 quadratisch | 1080 × 1080 Pixel | 10 Sekunden | Flexible Feed- und Display-Flächen |
| 9:16 vertikal | 1080 × 1920 Pixel | 10 Sekunden | YouTube Shorts und mobile Nutzung |
Google empfiehlt HD-Qualität und akzeptiert für Video-Assets bis zu 15 Videos über die verschiedenen Ausrichtungen hinweg. Die Plattform kann horizontale Videos zusätzlich in quadratische oder vertikale Varianten umwandeln, wenn eine passende Version fehlt. (support.google.com)
Diese automatische Anpassung ist jedoch kein Ersatz für eine echte Formatkonzeption. Ein zentral platzierter Produktname kann im Hochformat abgeschnitten werden. Ebenso können Preis, Rabattcode oder rechtliche Hinweise außerhalb der sichtbaren Fläche liegen.
Warum drei Formate statt eines einzigen Videos?
Ein einzelnes Video in 16:9 lässt sich technisch skalieren, aber nicht automatisch überzeugend umgestalten. Die drei Formate benötigen unterschiedliche Kompositionen:
- 16:9: Mehr Platz für Produkt, Sprecher oder Anwendungsszene nebeneinander.
- 1:1: Kompakte Darstellung für zentrale Produktbotschaft und kurze Beweisführung.
- 9:16: Mobile-first-Aufbau mit großem Produkt, großen Untertiteln und einem schnellen Einstieg.
Eine hilfreiche Regel lautet: Nicht das komplette Video zuschneiden, sondern die wichtigste Aussage pro Format neu priorisieren. Im vertikalen Video sollte das Produkt häufig früher sichtbar sein. Im horizontalen Format kann dagegen eine Anwendungsszene mit mehr Umgebung funktionieren.
Diese Perspektive gehört zu den häufigsten Lücken in allgemeinen PMax-Anleitungen: Sie nennen die technischen Seitenverhältnisse, erklären aber selten, wie sich Dramaturgie und Textposition an das jeweilige Format anpassen.
Google PMax Video Assets erstellen: Der 3×3-Workflow
Für Shops mit mehreren Produkten oder Varianten eignet sich eine einfache 3×3-Matrix. Sie verbindet drei Formate mit drei unterschiedlichen Werbebotschaften.
Schritt 1: Drei Kernbotschaften definieren
Erstelle zunächst drei Versionen des Werbeansatzes:
- Problem-Lösung: Welches konkrete Problem des Kunden löst das Produkt?
- Produktbeweis: Welche Eigenschaft, Anwendung oder Demonstration macht den Nutzen sichtbar?
- Angebot und Handlung: Warum sollte der Nutzer jetzt klicken oder kaufen?
So entsteht nicht nur eine technische Formatvariation, sondern ein kleiner Creative-Testplan. Ein 9:16-Video kann beispielsweise mit dem Problem beginnen, während das 16:9-Video stärker auf Anwendung und Produktdetails setzt.
Schritt 2: Das Produkt visuell priorisieren
Nutze für die Ausgangsmaterialien möglichst klare Produktfotos. Bei AdsTurbo Product Image können JPG- oder PNG-Produktbilder hochgeladen werden; besonders klare Aufnahmen vor einem einfarbigen Hintergrund eignen sich als Ausgangspunkt. Das System kann Produktform, Farbe und Kategorie analysieren und daraus unterschiedliche Bildtypen erzeugen.
Für neue Produkte helfen unter anderem:
- Hauptbild oder Banner
- Lifestyle-Szene
- Detail- oder Materialaufnahme
- Anwendungserklärung
- Markenmotiv
- Angebotsmotiv
Diese sechs Bildrichtungen liefern mehr Rohmaterial für Video-Varianten als ein einzelnes freigestelltes Produktfoto. Für einen strukturierten Bild-zu-Video-Prozess bietet sich auch ein Produktfoto-zu-Video-Workflow für E-Commerce an.
Schritt 3: Jedes Format separat ausspielen
Erzeuge anschließend mindestens eine kontrollierte Variante in jedem Seitenverhältnis. Für umfangreichere Tests kann pro Format ein unterschiedlicher Hook verwendet werden:
| Format | Hook-Idee | Visuelle Priorität |
|---|---|---|
| 16:9 | „Die einfache Lösung für …“ | Anwendung und Kontext |
| 1:1 | „Ein Produkt, drei Vorteile“ | Produkt plus Nutzenargument |
| 9:16 | „Das solltest du vor dem Kauf wissen“ | Schneller Einstieg und Untertitel |
Die Matrix ist kein Versprechen für eine bestimmte Conversion-Rate. Sie ist ein unabhängiger Produktionsrahmen, mit dem sich Creative-Tests sauberer planen lassen als durch zufälliges Zuschneiden.
Welche Inhalte sollten in ein PMax-Video?
Ein gutes PMax-Video beantwortet möglichst früh drei Fragen: Was wird angeboten? Für wen ist es relevant? Was soll als Nächstes passieren?
Ein praxistauglicher Ablauf für 15 bis 30 Sekunden lautet:
- Sekunde 0–2: Visueller Hook oder auffällige Produktansicht.
- Sekunde 2–7: Problem, Alltagssituation oder gewünschtes Ergebnis.
- Sekunde 7–15: Produktvorteil, Anwendung oder Beweis.
- Letzte Sekunden: Angebot, Marke und klare Handlung.
Vermeide es, wichtige Informationen nur in einer kleinen Ecke zu platzieren. Bei mobilen Formaten sollte der Haupttext groß genug sein, damit die Botschaft auch ohne Ton verstanden wird. AdsTurbo Video Subtitle kann Sprache automatisch transkribieren und zeitlich synchronisierte Untertitel erstellen. Die Untertitel lassen sich für Formate wie TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts anpassen.
Wer bereits erfolgreiche Anzeigen besitzt, kann mit Video-Ad-Skripten und ihrer Struktur arbeiten. AdsTurbo Ad Clone analysiert Referenzvideos bis zu einer Länge von 12 Sekunden und kann daraus Werbevarianten ableiten. Für die PMax-Produktion sollte die Struktur jedoch mit eigenen Produktbildern, eigenen Aussagen und passenden Zielseiten verbunden werden.
Wie lassen sich viele PMax-Assets effizient produzieren?
Bei mehreren SKUs liegt der größte Zeitverlust meist nicht im Export, sondern in der manuellen Wiederholung: Produktbild ersetzen, Text aktualisieren, Untertitel anpassen, Formate rendern und Dateien benennen.
Ein skalierbarer Prozess sieht so aus:
- Produktdaten und Verkaufsargumente in einer Tabelle sammeln.
- Pro SKU drei Hooks und drei Hauptvorteile festlegen.
- Ausgangsbilder im JPG- oder PNG-Format vorbereiten.
- Für jedes Produkt 16:9, 1:1 und 9:16 erzeugen.
- Untertitel und Textpositionen separat kontrollieren.
- Dateien nach SKU, Format und Botschaft benennen.
- Vor dem Upload Produkt, Preis und Zielseite abgleichen.
- Nach dem Start die Asset-Leistung regelmäßig im Google-Ads-Bericht prüfen.
AdsTurbo unterstützt neben Produktvideos auch Ad Clone, Motion Control, Lip Sync, Video Translation, AI Upscaling, Background Replace und Video Subtitle. Alle Generierungsaufgaben werden asynchron ausgeführt; abgeschlossene Aufgaben können per Statusabfrage oder Webhook empfangen werden. Für größere Teams und automatisierte Produktionspipelines stehen in höheren Tarifen Team-Workflows, API-Zugriff und individuelle Workflows zur Verfügung.
Über die E-Commerce-Anleitung für Video-Ad-Varianten lässt sich dieser Ansatz auf mehrere kreative Versionen und Produktlinien übertragen.
Häufige Fehler bei PMax-Video-Assets
Ein Video nur automatisch zuschneiden lassen
Automatisches Cropping kann Produktdetails, Logos oder Text abschneiden. Besser ist eine eigene Komposition je Seitenverhältnis.
Zu viel Text in den ersten Sekunden
Mehrere Aussagen konkurrieren um Aufmerksamkeit. Ein Hook, ein Hauptvorteil und ein CTA sind meist klarer als eine vollständige Produktbeschreibung.
Das Produkt nicht mit der Zielseite abgleichen
Google weist darauf hin, dass bei automatisch erzeugten Videos ein anderes Produkt erscheinen kann als auf der finalen Zielseite. Produktfilter und eine Kontrolle der Asset-Gruppe helfen, diese Abweichung zu vermeiden. (support.google.com)
Nur eine Variante pro Botschaft erstellen
PMax verteilt Assets automatisiert. Deshalb lohnt es sich, mehrere kontrollierte Varianten bereitzustellen und ihre Qualität anschließend im Asset-Bericht zu beobachten. Google empfiehlt, nach dem Upload ungefähr zwei bis drei Wochen zu warten, bevor die Anzeigeneffektivität und schwächere Assets bewertet werden. (support.google.com)
Häufige Fragen zu PMax-Video-Assets
Brauche ich für Performance Max zwingend ein eigenes Video?
Nicht zwingend. Google kann aus vorhandenen Bildern, Texten und Produktdaten automatisch Videos erzeugen. Eigene Videos bieten jedoch mehr Kontrolle über Produktdarstellung, Botschaft, Format und CTA. (support.google.com)
Welche PMax-Videoformate sollte ich zuerst erstellen?
Beginne mit 16:9, 1:1 und 9:16. Damit deckst du die wichtigsten Ausrichtungen ab und kannst dieselbe Kampagnenidee für breite, quadratische und mobile Flächen anpassen.
Wie lang sollte ein PMax-Video sein?
Google nennt mindestens 10 Sekunden für die unterstützten Videoausrichtungen. Für viele E-Commerce-Tests sind 15 bis 30 Sekunden praktisch, weil sich Hook, Produktnutzen und CTA darin kompakt unterbringen lassen.
Kann ich aus einem Produktbild ein PMax-Video erstellen?
Ja. Ein klares JPG- oder PNG-Produktbild kann als Ausgangspunkt für Produktbilder und kurze Werbevideos dienen. Ergänze möglichst konkrete Verkaufsargumente, Angebotsinformationen und eine Zielgruppe, damit die kreative Richtung nicht beliebig bleibt.
Wie viele Varianten sind sinnvoll?
Ein guter Start ist die 3×3-Matrix: drei Formate und drei Botschaften. Danach können Gewinner-Ansätze mit neuen Hooks, Rollen, Sprachen oder Produktdarstellungen erweitert werden.
Fazit: PMax-Assets systematisch statt zufällig erstellen
Ein Google PMax Video Assets erstellen Tool ist besonders wertvoll, wenn es nicht nur Videos rendert, sondern einen wiederholbaren Creative-Prozess unterstützt. Für E-Commerce bedeutet das: Produktbilder strukturieren, drei Kernbotschaften definieren, 16:9-, 1:1- und 9:16-Versionen gezielt komponieren und anschließend die Asset-Leistung auswerten.
Mit AdsTurbo lassen sich Produktvideos, Ad-Clone-Varianten, Untertitel, Übersetzungen, Bildmaterial und weitere Bearbeitungsschritte in einem Workflow verbinden. AdsTurbo für AI-Videoanzeigen im E-Commerce bietet damit einen Ansatz, um aus einzelnen Produktressourcen mehr testbare PMax-Creatives zu entwickeln.
